Hamburg Commercial Bank Flexgeld24

Hamburg Commercial Bank Flexgeld24 Hamburg Commercial Bank Flexgeld24
Höchster Zins: 0,01%
Minimale Anlagedauer: -
Einlagensicherung: 100.000 Euro
Mindesteinlage: 1,00 €
Zum Konto - Hamburg Commercial Bank Flexgeld24

Die Hamburg Commercial Bank (ehemals HSH Nordbank) wurde im Juni 2003 gegründet. Vor einigen Jahren ist die Hamburg Commercial Bank in eine finanzielle Schieflage geraten, infolgedessen der damaligen Landesbank Kredite über mehr als 16 Milliarden Euro bewilligt wurden. Außerdem wurde seitens der EU vorgegeben, dass die Bank bis März 2018 verkauft oder abgewickelt werden muss. Sie ging an mehrere Investoren aus den USA und Großbritannien.

Die Sicherheit der Einlagen kann durch unterschiedliche Sicherungsmechanismen trotzdem gewährleistet werden. Mitunter greift im Fall der Fälle die gesetzliche Einlagensicherung (max. 100.000 Euro), sofern die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht den Entschädigungsfall nach Maßgabe des EinSiG festgestellt hat.

Alle Konditionen auf einem Blick

Ihre Vorteile beim Hamburg Commercial Bank Flexgeld24

Bis zu 0,01% Zinsen pro Jahr Stand: 16.07.2019 / mehr Details siehe unten

- Mindesteinlage lediglich 1 Euro
- Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro über Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe
- Erweiterte Einlagensicherung in unbegrenzter Höhe durch Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe

Minimaleinlage: 1,00 €

Maximaleinlage: 100.000,00 €

Mindestanlagedauer: -

Die Hamburg Commercial Bank ist ein in Hamburg und Kiel angesiedeltes Finanzinstitut und entstand aus einer Fusion der Hamburgischen Landesbank und der Landesbank Schleswig-Holstein im Jahr 2003.

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Zinssätze beim Hamburg Commercial Bank Flexgeld24

Mindesteinlage Maximaleinlage Zinsatz p.a. Gültig ab Gültig bis
0,00 €100.000,00 €0,01%--

Stand: 16.07.2019

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Einlagensicherung beim Hamburg Commercial Bank Flexgeld24

Gesetzliche Sicherung: 100.000 Euro
Sicherungssystem gesetzlich: Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe
Höhe zusätzliche Sicherung: betragsmäßig unbegrenzt
Privates Sicherungssystem: Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe
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Weitere Details zum Hamburg Commercial Bank Flexgeld24

Zinsgutschrift: monatlich
Zahlungsverkehr möglich: Nein
Transaktionswege: Online-Banking
Zugangsverfahren Online-Banking: PIN & Transaktions-Passwort
Gültig für: Neu- und Bestandskunden
Kontoeröffnung: Kostenfrei
Kontoführung: Kostenfrei
Kontoauflösung: Kostenfrei
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Stand der Daten: 16.07.2019

Das Hamburg Commercial Bank Flexgeld24 im Test

Verzinsung

Aktuell erwartet den Sparer für das Hamburg Commercial Bank Flexgeld24 eine Verzinsung von 0,01% p.a. Dieser Zinssatz kann sich theoretisch täglich ändern. Diesbezüglich gilt es jedoch zu beachten, dass für ein solch attraktives Zinsniveau der Abschluss über den Zinsbroker Zinspilot erfolgen muss. Dementsprechend muss bei der Sutor Bank ein Konto eröffnet werden, welches als Zinspilot-Partnerkonto fungiert (siehe unten). Die Mindesteinlage beträgt nur 1,00 €, höchstens können 100.000,00 € angelegt werden.

Die Berechnung der Zinsen erfolgt kalendergenau und wird kaufmännisch auf einen Zehntel-Cent-Ertrag gerundet. Die Ausschüttung der Zinsen erfolgt jeweils zum 1. und 15. Eines jeden Monats. Die Zinsgutschrift erfolgt auf dem eben beschriebenen Partnerkonto bei der Sutor Bank. Von dort aus kann es sich der Anleger mit einer Verzögerung von etwa zwei Bankarbeitstagen jederzeit auf sein Hausbankkonto auszahlen lassen. Wichtig ist, dass Einzahlungen bis spätestens 14:00 Uhr am zweiten Bankarbeitstag vor dem ausgewählten Starttermin eingegangen sind. Ansonsten erfolgt die Buchung erst rund zwei Wochen später.

Steuern – Wie wird das Tagesgeld der Hamburg Commercial Bank steuerlich behandelt?

In Deutschland unterliegen prinzipiell alle Zinserträge der Abgeltungssteuer bzw. Kapitalertragssteuer. In der Praxis sind vom Anleger 25 Prozent der Zinseinkünfte steuerlich abzuführen. Hinzu kommen davon 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag sowie 8-9 Prozent Kirchensteuer (bundeslandabhängig). Gültig ist diese Steuer nur für in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige natürliche Personen.

Wichtig zu wissen ist, dass die Hamburg Commercial Bank die Versteuerung nicht selbst vornimmt. Stattdessen zahlt sie die Zinsen in kompletter Höhe auf das Konto der Partnerbank (Sutor Bank). Diese behält dann allerdings Kapitalertragssteuer, Solidaritätszuschlag und je nach Einzelfall Kirchensteuer ein.

Selbstverständlich kann jeder Sparer einen sogenannten Freistellungsantrag einreichen. Dieser befreit von der eben beschriebenen Kapitalertragssteuer, wenn die Zinserträge im gesamten Jahr unterhalb von 801 Euro für Einzelpersonen bzw. 1.602 Euro für Ehepaare liegen. Eine Splittung der steuerfreien Zinserträge auf mehrere Konten ist möglich, muss vom Sparer jedoch entsprechend mitgeteilt werden.

Sicherheit – Ist mein Geld bei der Hamburg Commercial Bank sicher?

Wie bereits eingangs erwähnt wurde die Hamburg Commercial Bank nach einer Schieflage an Investoren aus den USA und Großbritannien verkauft. Umso interessanter ist deshalb die Frage, wie sicher eine Einlage zum aktuellen Zeitpunkt ist.

Wissenswert ist zunächst die Tatsache, dass die Hamburg Commercial Bank derzeit noch Mitgliedsinstitut der Sparkassen-Finanzgruppe ist. Diese verfügt über ein Sicherungssystem, welches institutbezogen funktioniert und speziell für Einlagen bei Sparkassen, Landesbausparkassen und Landesbanken (wie die Hamburg Commercial Bank) entwickelt wurde. Sollte sich im Zuge eines Verkaufes der Hamburg Commercial Bank ergeben, dass diese aus der Sparkassen-Finanzgruppe austritt, bleibt der Schutz allerdings zwei Jahre lang fortbestehen.

Unabhängig davon greift für das Tagesgeld der Hamburg Commercial Bank alternativ die gesetzliche Einlagensicherung. Das könnte insbesondere dann bedeutsam werden, wenn die eben beschriebene freiwillige Institutssicherung nicht alle Einlagen erhalten konnte. In diesem Fall springt der Staat mit einer Einlagenerstattung von höchstens 100.000 Euro pro Kunden ein.

Ein Währungs- oder Kursrisiko besteht bei diesem Tagesgeldangebot nicht, da die Anlage in Euro erfolgt.

Kontoführung

Um vom vergleichsweise hohen Zinssatz profitieren zu können, muss der Anleger das Tagesgeldangebot über den Zinsbroker Zinspilot aktivieren. Um konkret ein Tagesgeldkonto bei der Hamburg Commercial Bank zu den genannten Konditionen zu eröffnen, muss eine Zinspilot-Registrierung durchgeführt werden. Dabei wird man aufgefordert, ein Partnerbankkonto bei der Sutor Bank kostenlos zu eröffnen. Die Phase der Kontoeröffnung sieht weiterhin vor, dass der Antragsteller seine deutsche Steueridentifikationsnummer an den Anlegerservice von Zinspilot übermittelt. Sämtliche Transaktionen erfolgen dann jeweils über das neu eingerichtete Partnerbankkonto. Der Service von Zinspilot ist dabei kostenlos.

Fazit

Das Hamburg Commercial Bank Tagesgeld kann bequem über den deutschen Zinsbroker Zinspilot abgeschlossen werden. Der derzeit gültige Zinssatz von 0,01% p.a. überzeugt im Vergleich zu Alternativangeboten auf ganzer Linie. Trotz der Tatsache, dass sich die Hamburg Commercial Bank aktuell noch in einer prekären Situation befindet, ist die Einlagensicherung durch eine freiwillige sowie durch die gesetzlichen Sicherungsmechanismen garantiert. Die Versteuerung der Zinseinnahmen erfolgt wie bei jeder anderen Geldanlage. Dementsprechend ist die Abgeltungssteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer ohne gültigen Freistellungsauftrag zu entrichten. Es gibt zwei Zinszahlungstermine (jeweils am 1. und 15. des Monats) und der Sparer muss sich an keine Fristen halten, hat demzufolge theoretisch täglich Zugriff auf sein Kapital. In Zeiten niedriger Zinsen ist das Hamburg Commercial Bank Tagesgeld also eine lukrative Möglichkeit, kurz- oder mittelfristig Kapital zu parken.


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